Fachausschuss V Aufgaben und Ziele
Der Fachausschuss V (FA V) der DGG stellt die Glasgeschichte und Glasgestaltung in den Vordergrund. Für Kunsthistoriker*innen, Künstler*innen, Designer*innen, Sammler*innen, Galeristen*innen, Kunsthändler*innen, Architekten*innen, Archäologen*innen und Unternehmer*innen bietet sich hier ein ausgezeichnetes Forum für einen fruchtbaren Erfahrungs- und Informationsaustausch.

Einen Schwerpunkt innerhalb der Veranstaltungen und Publikationen der Mitglieder nehmen neue Aspekte der Glaskunstgeschichte ein. Das Themenspektrum ist bewusst weit gesteckt. Es reicht vom Glas der Antike bis zur Glasgestaltung der Gegenwart. Neue restauratorische Aspekte finden ebenso Beachtung wie die Themen Glas in der Architektur, in der Kunst, im Kunsthandwerk, im Glasdesign und in der Glasmalerei.

Ein wesentliches Ziel der Arbeit des Fachausschusses V ist es, den interdisziplinären Dialog zwischen der kunsthistorischen und der naturwissenschaftlichen Forschung zu fördern und zu entwickeln.

Der Kontakt zu Museen mit wichtigen Glassammlungen sowie zu Hoch- und Fachschulen mit entsprechenden Fachklassen wird traditionell ebenso gepflegt wie der zu Glassammler*innen, Designer*innen, Künstler*innen oder der Glasindustrie.

Der Fachausschuss V betreut auch das Museumsverzeichnis Glas, das Sie hier unter dem Menüpunkt »Museen« finden.
Glasskulpturen
Geschichtlicher Rückblick
Kirchenfenster
Der Fachausschuss V der DGG wurde 1931 in Frankfurt am Main gegründet. Unter dem ersten Vorsitzenden Wilhelm von Eiff standen bereits Veredelung und Formgestaltung des Glases, Glas in der Architektur und die Geschichte der Glastechnik im Zentrum der Betrachtung. Zu dem Teilnehmerkreis zählten die führenden Professoren der Hochschulen für Gestaltung ebenso wie namhafte Künstler, Kunsthistoriker, Architekten, Techniker und Industrielle. Dadurch entstand ein lebendiges, inspirierendes Forum. Technische, ästhetische wie kunsthistorische Sichtweisen spielten innerhalb der Vorträge, Diskussionen und Publikationen gleichermaßen eine Rolle.

Etliche Wegbereiter der deutschen Glas- und Designszene engagierten sich mit bemerkenswerten Beiträgen, so zum Beispiel: Bruno Taut, Wilhelm Wagenfeld, Richard Süßmuth, Bruno Mauder und nicht zuletzt Wilhelm von Eiff.

Walter Dexel übernahm ab 1950 das Amt des Vorsitzenden und legte einen deutlichen Schwerpunkt auf die Themen Formgebung des Glases und Industrielles Design. Diesen Weg beschritt auch Wilhelm Braun-Feldweg, der den Vorsitz zwischen 1967 und 1972 innehatte. Axel von Saldern stellte zwischen 1972 und 1984 die Glaskunstgeschichte und aktuelle Forschungsergebnisse in den Vordergrund. Zudem lenkte er den Blick auf die innovative Arbeit der führenden Künstler der Studioglasbewegung. Helmut Ricke baute zwischen 1984 und 2001 diese Schwerpunkte erfolgreich aus. Zudem förderte er intensiv die Auseinandersetzung mit aktuellen Positionen innerhalb der Glaskunst und gab verstärkt dem Themenkomplex "Design, Architektur und Glas" neuen Raum. Zwischen 2001 und 2019 führte Christina Schroeter-Herrel den Weg ihres Vorgängers fort und richtete dabei besonders einen Fokus auf den interdisziplinären Dialog zwischen Natur-, Geschichts- und Kunstwissenschaft sowie dem Management von Glasindustrien und Museen. Seit 2019 ist Xenia Riemann-Tyroller Vorsitzende des FA V.
DIE DGG – EIN KURZER ÜBERBLICK 
Seit ihrer Gründung im Jahr 1922 konzentriert sich die Deutsche Glastechnische Gesellschaft auf folgende Aufgaben:
 
  • Erfassung und Dokumentation von Forschungsergebnissen und Neuentwicklungen auf allen den Werkstoff Glas betreffenden Gebieten
  • Koordination von praxisbezogenen Arbeiten zur Klärung von Fragestellungen
  • Förderung von Forschung und Lehre
  • Unterstützung bei der Erstellung einschlägiger Normen und Regelwerke
  • Förderung des Erfahrungsaustausches zwischen Vertretern von Fachwissenschaft, Technik und Museen
  • Förderung der internationalen Zusammenarbeit durch Mitgliedschaft und Mitarbeit in der International Commission on Glass (ICG) und in der European Society of Glass Science and Technology (ESG).

Die DGG bietet:
 
  • Jährliche Glastechnische Tagungen, Erfahrungsaustausch zwischen Experten der Physik, Chemie, Technik und Kunstwissenschaft
  • 8.000 Zeitschriftenbände, Präsenz-Fachbibliothek, rund 14.000 Bücher 
  • Fünf Fachausschüsse und DGG-Glasforum
  • Zeitschrift European Journal of Glass Science and Technology internationale technisch-wissenschaftliche Publikationen
  • Verbandsinformation (Newsletter) „dgg information“ kostenlos für DGG-Mitglieder
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Service und Forschung für die Glasherstellung.
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